Wo ist denn meine Unterkunft?

Eckdaten

Vancouver Pacific Centre Station

Abfahrt 8:00 Uhr, Check in 7:40 

 

über Abbotsford

Dieser Ort wurde später Zentrum der verherenden Flutkatastrophe in British Columbia. 20.000  Menschen mussten evakuiert werden. Gesamtschaden beläuft sich auf weit mehr als 1 Mrd. $ CAD.

 

Kamloops

Die größte Stadt im Großraum Revelstoke mit 90.000 Einwohner in der Region Thompson Nicola. 

 

Salmon Arm

Die Schöne Stadt am Fluss werde ich noch noch für meine Sozialversicherungsnummer bereisen.

 

nach Revelstoke, Ankuft 15:40 Uhr

 


Mit dem Riders Express nach Revelstoke

Super pünktlich um 6:50 Uhr machte ich mich von Gastown auf dem Weg in das 2,5 km Entferne Pacific Center. Vorbei an der besagten Hasting Street begegnete ich wie erwartet sehr viele Obdachlose, die ihren Tag begannen. Die Fahrt nach Revelstoke führte über sehr schöne Landschaften. Vorbei an Abbotsford in Richtung Hope fuhren wir über einen Bergpass, bis uns eine märchenhafte Winterlandschaft begegnete. Eine Spur auf dem Trans Canada Highway 1 war für die vielen Schwerlasttransport reserviert, die reihenweise liegen geblieben waren. Der Trans Canada Highway ist die längste Fernstraße Kanadas und verbindet die Westküste Victoria bis ganz in den Osten St. John´s Neufundland. Es war sonnig an diesem Tag ich beobachtete den ersten Sonnenuntergang seit Puerto Escondido. Wir fuhren durch eine wunderschöne Prärie, neue Erdgastrassen wurden nahe dem Highway verlegt. Gegen 15:40 Uhr angekommen bekam ich eine gedankliche Kopfnuss vom Busfahrer. Ich hatte mein Gepäck Merkzettel nicht mehr. Nun ja, so ist es eben und machte mich auf den Weg.

Blindfahrt zur Unterkunft

Leider hatte ich während der Busfahrt, nicht wie auf der Webseite angekündigt, W-LAN. So konnte ich lediglich auf unserer Rast die Eckdaten vom Unterkunfts-Koordinator Thiago erhalten. Ich wusste, dass meine Unterkunft in der 400, 2nd Street West war,  er gab mir den Türcode und das Wifi Passwort. In Revelstoke angekommen frage ich ein Pärchen, welche auch mit mir ausgestiegen waren, ob sie auf dem Weg in das Stadtzentrum waren. Leider hatten sie auf dem Rücksitz Skiausrüstung, sodass ich ohne Internet mich auf die Suche machte. Als ich die Straße fand, frage ich eine ältere Dame, wo denn die Hausnummer 400 sei. Sie leitete mich komplett in die entgegengesetze Richtung. Etwas kraftlos und erschöpft frage ich in einem Hotel nach der 400. Nach kurzer Beratung sagte der nette Gast, der gerade eingecheckt hatte, er könne mich mitnehmen. Er muss eh noch mal des Weges. Allerdings hatte er sein ganzen Pickup von oben bis unten voller Gepäck und sonstigem Geraffel. Ich fühlte mich wie in einer Sardinenbüchse eingeklemmt in Richtung Karosseriehimmel schauend. Ich vergas leider seinen Namen. Der nette Herr stammt aus Ontario und fuhr mit seinem Pickup den Kompletten Highway 1 entlag. Bei einem Surfunfall auf Vancouver Island nahe Tofino verlor er beinahe seinen rechten Arm. Vielen Dank für die kurze, verrückte Fahrt !

Karaoke in Revys Regent

Am Haus angekommen klopfte ich an der Eingangstür, die völlig offen stand, und ging in das Gebäude. Es wa ein großes Haus! Als ich mich im W-Lan anmeldete, wusste ich, dass ich richtig war. Ich stieg die Treppen hinauf und begegnete der Chilenin, Martina. Ich nahm einen großen Schluck Wasser und unterhielt mich mit ihr. Sie meinte drüben sind ganz viele Leute und heute solls richtig rund gehen. Nach einer halben Stunde kam der Hauskoordinator Thiago, wir füllten in seinem Büro ein paar Papiere aus, er gab mir mein Zimmerschlüssel und drückte mir einen Sack mit Handtücher und Bettwäsche in die Hand. Hmm bisschen verrückter, aber lustiger Typ. Ich kam in den Gemeinschaftsraum. Die Leute waren schon alle am Start und betranken sich für den Karaokeabend. Ich hatte noch fünf Minuten zeit mein halbes Brötchen zu essen und dann gings in Richtung River Pub. Beim Weg dorthin unterhielt ich mich mit der Tschechin Dida und ein paar anderen tschechischen Jungs und Mädels. Wir beklatschten die Sänger und klopften auf den Tischen, bis wir uns entschlossen auch ein Lied zu trällern. Wir entschieden uns für Last Christmas, leider war das in der Playliste nicht mehr verfügbar. So sagen wir eine Ballade. Egal der Abend war dennoch sehr witzig!  Im Hostel zurückgekommen spielten wir dann noch Karten und schauten den Jungs und Mädels beim Bierpong zu.  Gegen 1:00 Uhr ging ich dan sehr erschöft aber glücklich in das Nest. Was dann geschehen wird, sollte mich den ganzen November über beschäftigten...


Erste Eindrücke aus Revy