Wer denkt man könne akademische Arbeiten nicht von Übersee aus verteidigen, der hat sich wohl getäucht und bucht fortan die Master of Sainz Class! Man bekommt eien ausgezeichnete Ausrüstung mit verschiedenen Mikrofon-Eingängen, Notebook Stafetten, Cameras und in die Hand gedürckt und die passende Assistentin obendrauf! Am 27. November war es dann soweit. Nach 45 Monolog und 20 Minuten "Verteidigung" mit Helm und ritterlichen Rüstung wurde ich zum Sir Master of "SAINZ" geprüft. Insider wissen, wovon ich spreche! Genau! Natürlich von Carlos Sainz, keine Frage! Doch zuvor musste ich noch ziemlich schwitzen. Leider hätte ich einen Zeitmanagement Kurs buchen solllen. Das akademische Schriftstück war bis dahin ein loses Sammelsurium von Kapiteln, unfertiger Ergebnisauswertung und Interpretation. Ich hatte zwei Wochen Zeit (neben einer 35 Stunden Woche), um meine Designstudie zur Kostenvorhersage von Anlagenprojekten abzuschließen. War ich froh, dass der kanadische Thankgsgiving am 12.Oktober, ca. einen Monat vor dem US-Amerikanischen war, somit - jaa hände hoch - eine unfreiwille Übernachtung im Büro und 24 Stunden mehr Zeit, um meine Thesis zuende zu schreiben. Bitte nicht nachmachen. Den finalen Entwurf hatte ich am Abgabetag, dem 15. Okober um 15:57 - also um 23:57 MEZ - bei der Prüfungskommission eingereicht.
Nach dem Sir folgt ?? Genau die Staatseinbürgerung. Ich habe bereits eienen Antrag auf Ehrenbürgerschaft der Stadt Edmonton eingereicht. Die Prüfung erfolgt noch. Der Kanadische Staat hat gerade allerhand zu tun. Die historische Rede von Premier Carney im Rahmen der Sicherheitskonferenz und die Kanadische Zeitenwende (Politisches und Ökonomisches Abwenden der USA) versetzt die Kanadier in Staunen und Extase!
Eine kleine, große Anmerkung der Redaktion. Meine Projektassistentin hat mich mit Kaffee und Zartbitterschokolade während meiner Verteidigung mit Annehmlichkeiten versorgt. Wahrheit oder Gemunkelt? Was denkt ihr? Der Professor jedenfalls war sehr von der Jungen Iranerin angetan. Dankeschön, Masha und Leyla für Eure Untersützung!
Nach der benennung zum Sir Master of Sainz wollten wir den Abend mit, genau Hockey, ausklingen lassen. Allerdings hat die UofA Auswahl den Puk so früh angestoßen, dass wir gerade erst das erste Bier und Fish&Chips genossen. Aus dem Hockey Abend wurde dann ein Bier (H)okey! im Kellys, Edmonton Downtown. Jener, der umbedingt das Spiel sehen wollte, konnte sich bei dem Gedanken nicht halten, zuerst eine "Kleinigkeit" beim Irish zu können. Naja, bekanntlicherweise wissen wir ja wie so etwas endet...